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Aussicht auf Kontinuität in der Hämophilie-Behandlung im Institut für Experimentelle Hämatologie und
Rottenburg, den 04. April 2011
Der Rektor der Universität Bonn hat auf Vorschlag der Medizinischen Fakultät Herrn Privat-Doz. Dr. med. Johannes Oldenburg für das Fach „Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums Bonn“ (Nachfolge Prof. Dr. med. Peter Hanfland) berufen. Vorbehaltlich der sich anschließenden Verhandlungen mit dem Universitätsklinikum Bonn könnte das Berufungsverfahren im Frühjahr 2005 abgeschlossen sein.

Die Interessengemeinschaft Hämophiler begrüßt die Entscheidung zugunsten von Herrn Dr. Oldenburg und hofft, dass dadurch die Konstanz des Hämophilie-Zentrums gewährleistet bleibt, insbesondere auch hinsichtlich der Beibehaltung derzeitiger Therapiemaßstäbe. Dies gibt den Patienten die Sicherheit für eine Kontinuität in der Behandlung ihrer Hämophilie-Erkrankung. Herr Dr. Oldenburg, seit 1992 ärztlicher Berater der Interessengemeinschaft Hämophiler dürfte vielen Patienten des Bonner Hämophiliezentrums gut bekannt sein:
  • bereits seit Mitte der 80iger Jahre befasste er sich im Rahmen seiner Doktorarbeit mit der Hämophilie; seitdem stellt diese Erkrankung sowohl seinen klinischen und auch wissenschaftlichen Schwerpunkt dar.

  • von 1989 bis 1995 war Oldenburg im Institut für Exp. Hämatologie und Transfusionsmedizin tätig, ganz überwiegend in der Hämophilieambulanz und wurde dort von Herrn Dr. Brackmann in der Hämophilie-Behandlung ausgebildet.

Im Januar 1992 schloss Herr Dr. Oldenburg seine Promotionsarbeit zur Konduktorinnendiagnostik und Mutationsrate bei der Hämophilie A ab, 1997 erhielt er die Anerkennung als Facharzt für Transfusionsmedizin, legte 1998 seine Habilitationsschrift „Molekulargenetische Untersuchungen zur Diagnostik, Pathogenese und Klinik der Hämophilie A und B“ vor und erhielt im November 1998 die Venia Legendi für „Transfusionsmedizin“.

Herr Dr.Oldenburg, Jahrgang 1960, begann nach dem Abschluss des Studiums für Humanmedizin seine transfusionsmedizinische Ausbildung zunächst als Arzt im Praktikum (noch eingestellt von Herrn Prof. Egli) und später als ärztlich wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Experimentelle Hämatologie und Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums Bonn bei Herrn Prof. Hanfland. In den dann folgenden Jahren erhielt er eine umfassende Ausbildung in allen Bereichen der Transfusionsmedizin. Wesentliche Schwerpunkte seiner Tätigkeit stellten die Betreuung des immunhämatologischen Labors und die ärztliche Versorgung der damals 800 Patienten des Hämophilie-Zentrums dar. Während seiner mehrjährigen Mitarbeit und in der Funktion als Vertreter des oberärztlichen Leiters, Herrn Dr. Brackmann, wurde er mit allen klinischen und organisatorischen Aufgaben des Hämophilie-Zentrums vertraut.

Von Juli 1995 bis April 2000 war Herr Dr. Oldenburg als ärztlich-wissenschaftlicher Assistent am Institut für Humangenetik der Universität Würzburg tätig und baute dort ein Labor für die molekulargenetische Diagnostik der Hämophilie A auf.

Seit Oktober 2001 leitet Herr Dr. Oldenburg als Oberarzt am Institut für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie des DRK- Baden-Württemberg – Hessen  und der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt die Abteilungen für Immunhämatologie und Molekulare Hämostaseologie. Mit den weiteren Abteilungen für die Entnahme- und Produktion der Blutkomponenten, für Molekulare Virusdiagnostik, für Transplantationsimmunologie und für Experimentelle Zelltherapie ist am Frankfurter Institut das gesamte Spektrum der Transfusionsmedizin mit allen Dienstleistungen einer modernen Hämotherapie vertreten.

Viele wissenschaftliche Publikationen und Auszeichnungen begleiten den beruflichen Werdegang von Dr. Oldenburg. So hat er 76 Originalarbeiten einschließlich einer Publikation in Nature, 16 Übersichtsarbeiten, 15 Buchbeiträge und über 330 Vorträge und Posterpräsentationen vor wissenschaftlichen Gremien publiziert und gehalten. Der Johann-Lukas-Schönlein-Preis 1996, Alexander-Schmidt-Preis 2002 und der Professor-Landbeck-Preis 2004 waren nur einige der zahlreichen Auszeichnungen, die er bisher erhielt.

Die Identität von der Leitung des Instituts (derzeit Prof. Hanfland) und ärztliche Behandlung der Hämophilie-Patienten (derzeit Dr. Brackmann) durch Dr. Oldenburg gewährleistet nach Überzeugung der IGH eine langfristige Stabilität des Hämophiliezentrums, was gerade in Zeiten der anstehenden Strukturveränderungen im Gesundheitswesen von außerordentlich großer Bedeutung ist, darüber hinaus aber auch wichtig ist für die Herausforderungen in der Weiterentwicklung der Hämophilietherapie.

Günter Schelle, Bonn

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