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Ergebnisse der Gentherapie bei schwerer Hämophilie A (nach drei Jahren mit Valoctocogen roxaparvovec)

Veröffentlicht am . Thema: Gentherapie Forschung Hämophilie Medizin

Gentherapie ist ein aufkommendes Feld in der medizinischen Wissenschaft, das großes Potenzial bietet, aber auch kontrovers diskutiert wird. Während einige die Gentherapie als revolutionären Durchbruch in der Behandlung von Krankheiten wie der schweren Hämophilie ansehen, heben andere ethische Bedenken und mögliche langfristige Risiken hervor.

Die Gentherapie, wie sie in der Behandlung bei Hämophilie A mit Valoctocogen Roxaparvovec angewendet wird, bietet Erkrankten die Möglichkeit, weniger abhängig von regelmäßigen Injektionen zu sein, indem sie genetische Anweisungen direkt in die Körperzellen einschleust, um die notwendigen Faktoren selbst zu produzieren. Für Betroffene könnte dies eine verlockende Perspektive sein, die eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität verspricht.

Jedoch gibt es auch Bedenken hinsichtlich der Langzeitwirkungen und der ethischen Implikationen der Manipulation genetischer "Materialien". Befürchtungen reichen von unvorhergesehenen Nebenwirkungen bis hin zu Fragen der genetischen Gleichheit und des Zugangs zur Therapie.

Angesichts dieser unterschiedlichen Meinungen ist es wichtig, dass Patienten, ihre Familien und ihre weiteren medizinischen Betreuer gut informiert sind und alle verfügbaren Informationen erhalten und abwägen. Die Entscheidung, eine solche Therapie in Anspruch zu nehmen, muss auf einer umfassenden Einschätzung der potenziellen Vorteile und Risiken basieren und die individuellen Bedürfnisse und Umstände berücksichtigen. Letztendlich muss jeder Einzelne für sich selbst entscheiden, ob die Vorteile einer neuen Behandlung die möglichen Risiken überwiegen.

Von daher veröffentlicht die IGH diese Aufstellung um unserer Informationspflicht den Erkrankten gegenüber nachzukommen. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir weder zu Therapien, noch zu Medikamentenfragen Auskünfte geben. Diese bitte immer an die betreuende Ärzteschaft stellen.

 

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