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Segeltörn 2001 - Holland (Matthias Kolz, Mainz)
Rottenburg, den 04. April 2011
Segeltörn 2001 - Holland.segel2001_shot1.jpg (13K)Am 08.04.2001 machten wir, die glorreichen Sieben der IGH inklusive Busfahrer, uns in einem Kleinbus auf in Richtung Harlingen an der holländischen (West-)Küste, wo das Segelschiff "CONDOR", bereits auf uns wartete. Der Busfahrer hatte die Fahrtzeit recht gut kalkuliert, so dass wir mit nur 10 Minuten Verspätung , nach 2 Pausen und 5 Stunden Fahrt um Viertel nach 8 unser Schiff für die nächsten 5 Tage bemannen konnten. Unweit des Hafens entdeckten wir im Vorbeifahren einen "ALDI-Nord", welchen wir am nächsten Morgen gleich zum Einkauf nutzen wollten. Auf dem Schiff bezogen wir erst einmal die Kajüten und nachdem Skipper Bert uns in die Schiffsordnung eingewiesen hatte , gab es Zeit neue Bekanntschaften zu schließen, und alte mit DHG-Mitgliedern zu pflegen. Am nächsten Tage liefen wir erst recht spät aus dem Harlinger Hafen aus, da noch ein etwas widerspenstiger Motor zur Mitarbeit überredet werden musste. Als das erledigt war liefen wir dann so gegen 12 Uhr aus und erreichten etwa um 19Uhr den Hafen der Insel Terschelling. Nach dem Vertäuen des Schiffes hatten wir Zeit die Hafenstadt Kinnum zu erkunden, wobei in der Stadt wohl gerade eine Ausgangssperre für Einheimische verhängt worden war (vielleicht wusste aber auch jeder, dass wir kommen;-), denn außer den Besatzungen anderer Schiffe war so gut wie niemand auf den Straßen zu sehen. Der darauffolgende Tag brachte uns wunderschönen holländischen Platzregen, was jedoch kein Hinderungsgrund darstellte trotzdem unter Segeln zu fahren. Entsprechend nass und durchweicht waren wir als wir auf Ameland, unserer nächsten Insel, ankamen. Deshalb wurden dort zuerst mal die Duschen gestürmt, die nach langem Flehen auch für die Herren geöffnet wurden. Auf Ameland lernten wir zum ersten Mal (wohl wegen des schlechten Wetters aber wir werden weiterhin standhaft behaupten, das einzig und allein unsere geballte Schönheit ausschlaggebend war;-) auch Leute von anderen Booten kennen. Am nächsten Morgen hatte der Regen zum Glück aufgehört und die Reise konnte fortgesetzt werden. Gegen Mittag fuhren wir dann durch eine Schleuse und erreichten damit die holländischen Binnengewässer. Abends legten wir in Dokkum an, nebenbei bemerkt das holländische Zentrum der Maul & Klauen Seuche... Am darauffolgenden Tag trafen wir mittags in Leuwarden ein und bekamen ein paar Stunden Landgang zur Besichtigung der Stadt. Einige hatten aber wohl das Lesen der Uhr zwischenzeitlich verlernt weswegen wir fast nicht mehr aus Leuwarden weggekommen wären. Aber dieses Problem löste sich doch noch in letzter Sekunde, da irgendein freundlicher Mensch jenen Personen wohl das lesen der Uhr wieder beibringen konnte. Aber dummerweise hatte wohl ein Brückenwärter auf unserem Weg Urlaub, weswegen wir über Nacht einen unfreiwilligen Zwischenstop auf freier Strecke machen mussten. Schlimm war das jedoch nicht, denn wir wussten uns auch so zu unterhalten. Am darauffolgenden Tag ging es dann zurück nach Harlingen. Dort wurden wir leider noch nicht von unserem überpünktlichen Busfahrer erwartet;-) aber so konnten wir wenigstens noch mal die frische Briese auf dem Harlinger Kai genießen. Als der Bus dann kam fielen wir mehr oder weniger lebendig in die Sitze und fuhren zurück nach Bonn. Wir hoffen denn mal, dass sich fürs nächste Jahr noch mehr Leute anmelden.
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