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Neujahrsgrüße
Rottenburg, den 31. Dezember 2008

Liebe Mitglieder, liebe Freunde,

sehr geehrte Damen und Herren,

365 erlebnisreiche Tage sind vorbei. Egal, wie sie waren, sie gehören dazu.

Was das neue Jahr bringt, ist ungewiss.

Vor uns liegen Veränderungen im Gesundheitssystem, von denen selbst Experten nicht wissen, was sie für uns im Resultat bedeuten werden.

Freude und Leid werden unsere Begleiter sein, für die einen wird das Jahr 2009 beglückende Ereignisse bereithalten, andere werden unerwartete Schicksalsschläge zu verarbeiten haben.

Eine Vorstandskollegin, die zum Ende diesen Jahres selbst eine bedrückende persönliche Mitteilung erhielt, sagte mir in einem persönlichen Gespräch: Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben – Sterne, Blumen und Kinder.

Dies war für mich, der ich selbst zwei Tage vor dem Heiligen Abend Großvater eines, wenn auch hämophilen, so aber doch ansonsten gesunden Enkels werden durfte, eine deutliche Botschaft, dass wir trotz vielfältiger Versuche das für uns vorgesehene Schicksal nicht beeinflussen können und dennoch unseren Lebensmut und die dem Menschenangeborene Lebensfreude nicht verlieren dürfen.

Deshalb habe ich für mich auch nur wenige Wünsche für das in Kürze beginnende neue Jahr 2009 und hoffe, dass ich auch in Ihrem Namen so denke:

Offenheit, Neugierde, aber auch Bescheidenheit und Demut sollen uns treue Begleiter im nächsten Jahr sein. Offenheit, um Fremdem zu begegnen, Neugierde, sich auf Unbekanntes einzulassen.Bescheidenheit, weil wir dankbar für unseren Status Quo sein sollten, was die außergewöhnlich gute Behandlungsmöglichkeit unserer Grunderkrankung Hämophilie anbetrifft und Demut, weil wir uns immer vor Augen führen sollten, dass wir betroffenen Bluter trotz einiger Einschränkungen heute ein Leben führen können, dass dem von blutgesunden Menschen sehr nahe kommt. Dies beinhaltet auch, dass wir unseren Angehörigen dank der modernen Therapiemöglichkeiten viele Ängste und Sorgen um unser Wohlergehen nehmen können.

Dass dies nichtselbstverständlich sein muss, zeigen die bei über 90% aller weltweit lebendenHämophilen oft nur minimal vorhandenen oder im schlimmsten Falle vollständigfehlenden Behandlungsmöglichkeiten.

Ich wünsche Ihnen allen schöne und unbeschwerte letzte Stunden im zu Ende gehenden Jahr 2008 bei schönen und ausgelassenen Feiern im Kreise Ihrer Familien oder mit guten Freunden.

Für 2009 wünsche ich Ihnen im Namen des Verwaltungsrates der IGH ein gutes, unbeschwertes Jahr mit vielen positiven persönlichen Ereignissen und Erlebnissen, verbunden mit dem Dank fürIhre Verbundenheit gegenüber der IGH und verspreche Ihnen im Namen aller Kolleginnen und Kollegen, dass wir uns auch im Jahre 2009 mit aller Kraft fürIhr persönliches Wohlergehen einsetzen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Interessengemeinschaft Hämophiler e.V.

Ihr Günter Schelle

-Geschäftsführer -



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